Sie braucht den ganzen Vorfall: alle Nachrichten, alle Querverbindungen, die Geschichte dahinter. Wir bereiten den Fall gerichtsverwertbar auf — damit aus einer Anzeige eine Ermittlung wird.
Kein Profi hat die Zeit, selbst zur Polizei zu gehen, Beweise zu sichern und Verfahren nachzuhalten.
Liegen bleiben dürfen diese Aufgaben trotzdem nicht. Die Lösung ist nicht, sie selbst zu erledigen — sondern sie an Experten zu delegieren.
Bei genug Mandaten ist ein ernster Vorfall keine Frage des Ob, sondern des Wann — rein statistisch. Sie kennen Ihre Spieler; wir stellen fest, wann aus Online-Hass eine echte Bedrohung, ein realer Schaden oder eine Straftat wird. Zusammen wird aus dem ersten Hinweis eine Akte, die vor Gericht hält.
Was Sie als Berater hören — wenn überhaupt etwas gesagt wird: „Habe ich gelöscht." Häufig sagen Spieler möglicherweise gar nichts und löschen in der Hoffnung, das Thema erledige sich damit. Gesehen und mental verarbeitet wurde es trotzdem. Oder er kommt zu Ihnen: „Hier ist etwas Komisches passiert" — und zeigt Ihnen etwas, das Sie selbst erst nachvollziehen müssen. Wir machen aus dem Vorfall einen verwertbaren Vorgang — nicht erst, wenn er eskaliert.
Wer einen Profi treffen will, geht oft über sein Umfeld: Partnerin, Eltern, Geschwister haben eigene Profile — und werden zum Hebel. Dasselbe gilt für Trainer und Staff in Ihrem Portfolio: öffentlich exponiert, meist ohne eigenes Sicherheits-Team. Niemand muss dafür selbst zum Sicherheitsexperten werden oder solche Zusammenhänge durchschauen — wir denken das gesamte Umfeld mit, nicht nur den einzelnen Account.
Je mehr Spielerinnen und Spieler Sie unter Mandat haben, desto sicherer trifft es statistisch eine oder einen — Bedrohung, Doxxing, Erpressung sind dann keine Einzelfälle mehr, sondern eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Drehen Sie das um: Wer den eigenen Klientinnen und Klienten neben dem Anwalt eine eigene Security-Boutique bieten kann, hat im Werben um neue Spielerinnen und Spieler ein Argument, das kaum eine Agentur hat. Damit ist Sicherheit kein Kostenposten mehr, sondern ein Grund, bei Ihnen zu unterschreiben.
Drei Muster, die ohne professionelle Aufbereitung im Verfahren versanden.
Anonyme Accounts, überlastete Polizei, keine Täter-ID: Die meisten Verfahren gegen Online-Hass werden eingestellt. Ohne Ermittlungsdruck macht der Täter ungestraft weiter — und Ihr Klient lebt mit der Drohung. Ob die Lage sich zuspitzt oder beruhigt, bleibt ohne entsprechendes Setup reines Bauchgefühl. Dabei ist auch das Nachlassen von Kommentaren und Drohungen ein belegbarer Erfolg — wenn man es misst.
Ein viraler Shitstorm oder eine gezielte Diffamierungskampagne ist kein abstraktes Online-Phänomen. Der Spieler liest mit — vor jedem Training, vor jedem Spiel, vor jedem Schlafengehen. Auch wenn er weiterspielt und Sie hinter ihm stehen: Er ist keine Maschine. Ohne strukturierte Aufarbeitung trägt er die Last allein.
Der Anruf kommt am Sonntagabend: „Ich bekomme wieder solche Nachrichten — was kann ich tun?" Sie kennen Vertragsrecht und Markt. OSINT, Beweissicherung, Identifizierung anonymer Accounts sind nicht Ihr Feld — müssen es auch nicht sein. Was Sie aber zeigen können: Sie haben aktiv externe Sicherheits-Expertise an Bord. Das ist im Pitch um neue Spieler Ihr Argument.
Online-Missbrauch im Profifußball ist nicht abstrakt. FIFA und FIFPRO haben die Auswirkungen auf Wellbeing, Lebensführung und sportliche Leistung empirisch nachgewiesen — besonders im Frauen-Profifußball.
FIFPRO bestätigt international, dass Online-Missbrauch mental well-being, lifestyle und sportliche Leistung der betroffenen Spieler:innen direkt beeinträchtigt — und damit auch deren Marktwert und Karriere-Verlauf.
Quellen: FIFA / FIFPRO · Social Media Protection Service Report — FIFA Women's World Cup 2023 (5,1 Mio. analysierte Posts in 35 Sprachen, 697 betreute Spieler:innen und Trainer:innen). FIFPRO / NBPA / WNBPA · „Decoding Online Abuse" Report 2022 — internationale Studie zur Wirkung von Online-Missbrauch auf Wellbeing und Performance.
Und das nicht nur von außen: Unser Geschäftsführer hat die FIFA-Spielerberater-Lizenz selbst bestanden.
2025 hat unser Geschäftsführer das FIFA Football Agent Exam bestanden — Lizenznummer 202408-8185. Damit war er offiziell lizenzierter Spielerberater unter der reformierten FIFA-Regulatorik.
Die Prüfung — vor Ort beim DFB in Frankfurt abgelegt — gilt als anspruchsvoll. Die weltweite Bestehensquote lag zuletzt bei lediglich rund 20 Prozent — wer selbst lizenziert ist, kennt diese Zahlen. Das ist kein Selbstzweck: Es belegt fundierte Kenntnis des Regelwerks und Transfersystems, in dem sich Ihre Klienten bewegen.
Und trotzdem — ganz offen: In Ihrem Geschäft können wir nicht besser sein als Sie. Ihre Erfahrung am Markt, Ihr Gespür für Spieler, Verträge und Verhandlungen zaubert keine Prüfung hervor. Sie bleiben der Berater. Wir sind die Sicherheits-Disziplin daneben.
Umgekehrt das Spiegelbild: Spielerberater nehmen die Sicherheit ihrer Spieler selbst in die Hand — ohne dass sie in diesem Feld die Expertise hätten, die wir über zehn Jahre bei Polizei, Nachrichtendienst und NASDAQ-Corporate-Security aufgebaut haben.
FIFA® und der Begriff „FIFA Football Agent" sind eingetragene Marken der Fédération Internationale de Football Association. Das genannte Exam wurde 2025 nach den FIFA Football Agent Regulations (2023) abgelegt. Die Lizenz wird derzeit nicht aktiv geführt. We.Protect.Football. / 1530 Intelligence KG stehen in keiner geschäftlichen oder organisatorischen Verbindung zur FIFA. „DFB" und „Deutscher Fußball-Bund" sind eingetragene Marken des DFB e.V.; die Nennung erfolgt rein beschreibend (Prüfungsort) und begründet keine geschäftliche Verbindung.
In Deutschland gibt es eine Handvoll Anbieter im Bereich Hate-Speech-Detection. Die einen mahnen ab. Die anderen melden der Polizei. Wir ermitteln Zusammenhänge — und liefern die richtigen Informationen zur richtigen Zeit an die richtige Stelle.
Wir versprechen nicht, über jeden Täter belastbare Erkenntnisse liefern zu können — das tut niemand seriös. Was wir versprechen: alle verfügbaren Spuren werden zusammengetragen, damit Staatsanwaltschaft und Polizei den Fall sofort auf das richtige Gleis legen können.
Und im Verfahren wird sichtbar, dass Sie die digitale Sicherheit Ihres Mandanten nicht als Nebensache behandelt haben — sondern Vorsorge getroffen haben, bevor jemand zugeschlagen hat.
Die Angreifer arbeiten heute professionell. Wer als Berater wie früher reagiert — abwarten, löschen, abtun — schadet dem Klienten und sich selbst.
Wenn einem Klienten etwas zustößt — digital oder physisch — und keine dokumentierten Schutzmaßnahmen vorliegen, kann es juristisch gefährlich werden. und machen Prävention zur Pflicht. Fehlt diese nachweisbare Struktur nach DIN/ISO-Normen, können Berater im Ernstfall persönlich mit dem Privatvermögen haften.
Öffentliche Spielpläne und Social-Media-Profile machen Profis zu hochgradig berechenbaren Zielen. Wer sich einen Vorteil verschaffen will, nutzt womöglich jede frei verfügbare Information (OSINT) — kompromisslos und bis an die Grenze des Legalen. Aus öffentlichen Daten können Bewegungsmuster werden, aus Mustern konkrete Angriffspunkte. Die Gefahr beginnt digital, sie kann am Wohnort enden.
Gezieltes Doxing, Identitätsdiebstahl oder komplexe Erpressungsszenarien können Privatleben, mentale Verfassung und Karriere eines Klienten stark belasten. Ist der Vorfall erst da, kostet es viel Arbeit, alles wieder einzufangen. Entscheidend ist, früh einzugreifen: die Lage entschärfen, bevor sie eskaliert, statt hinterher Schaden zu begrenzen.
Wer als Berater oder Verein keine dokumentierten Schutzmaßnahmen vorweisen kann, dem droht im Schadensfall die persönliche Haftung mit dem Privatvermögen.
Ein konkreter Fall: Die Adresse landet im Handelsregister — weil eine Holding-Struktur ohne digitalen Lagecheck aufgesetzt wurde. Im Grundbuch steht die Immobilie auf Klarnamen. Ein Sponsoring-Deal läuft über die Privatadresse. Ein Foto in den sozialen Medien verrät mehr als beabsichtigt.
Jeder dieser Punkte ist für sich handhabbar. Zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild: Wohnort, Vermögenslage, Tagesablauf, Umfeld. Wer das lesen kann, hat Optionen — für Erpressung, physische Eskalation oder gezielte Rufschädigung. Ein digitaler Lagecheck ist kein bürokratischer Aufwand. Er ist Teil der Bedrohungs-Architektur.
Jeder Profi hat rechtlichen Beistand. Anwälte sind Experten in der juristischen Aufarbeitung und Weiterverwertung gewonnener Erkenntnisse — dort liegt ihre Disziplin. Was vor dem juristischen Schritt liegt — operative Ermittlung, Täter-Identifikation, Beweissicherung im Vorfeld — gehört nicht in ihre Werkzeugkiste. Die Implementierung eines Schutzschildes — vergleichbar mit einer kleinen Corporate-Security-Abteilung — bleibt oft dem Zufall überlassen.
Doch Sicherheit ist kein Zufall. Sie ist ein Standard — aufgebaut nach klaren Normen (DIN/ISO) und umgesetzt von Praktikern.
…tragen Sie als Berater die Verantwortung dafür, dass professionelle Sicherheit eingekauft wurde. Ohne dokumentierte Gefährdungsbeurteilung greift der Vorwurf der Pflichtverletzung — unabhängig vom guten Willen.
Geschäftsführer- und Berater-Haftung greift bei nachweisbarer Vernachlässigung von Schutzmaßnahmen. D&O-Versicherung zahlt nicht bei dokumentierter Fahrlässigkeit.
Dokumentation nach DIN SPEC 14027 und ISO 18788. Im Schadensfall der Nachweis: „Wir haben nach dem aktuellen Stand der Technik gehandelt."
Erstgespräch, Sachverhalt, Beweisziel. Klärung Mandat, Vertraulichkeit, NDA.
Auftragsschreiben, DSGVO-Verarbeitungsvereinbarung, definierter Scope.
Wir setzen die Monitoring- und Recherche-Systeme für Sie auf — abgestimmt auf Klient und Beweisziel.
Abstimmung der ersten Ergebnisse mit Ihnen. Priorisierung, Vorgehen, weitere Schritte.
Wir liefern die ersten Berichte. Sie prüfen, ob Format und Detailtiefe für Sie passen.
Einzelner Bericht oder Fertigstellung eines fortlaufenden Monitoring-Systems — verschlüsselt via Tresorit oder PGP-Mail.
Vertraulich. Ergebnisoffen. Wir klären, ob wir das Richtige für Ihren Klienten sind. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen.